Hallo,
ich brauche dringend Rat und Hilfe.
Wie Ihr ja wisst war ich im Jahr 2005 längere Zeit aus Krankheitsgründen arbeitsunfähig und konnte insgesamt 4 Monatsmieten nicht bezahlen.
Meine Vermieterin war hierüber in Kenntnis und sagte ich solle mir keine Sorgen machen und ihr in Raten die Forderung zurückzahlen wenn ich kann.
Zeitweilig war es mir dann auch möglich Raten zu zahlen, da ich aber auch anderweitige Schulden durch Krankheit hatte, konnte ich die Raten langfristig nicht mehr zahlen, andere Raten auch nicht und ich habe dann Anfang diesen Jahres Insolvenz eröffnet.
Meine Vermieterin hatte sich nie mehr gemeldet. Miete geht seit Oktober 2005 auch in voller Höhe regelmäßig bei ihr ein.
Ich bin davon ausgegangen, dass sie ihre Forderungen zur Insolvenz gemeldet hat.
Heute erhielt ich nun die fristlose Kündigung der Wohnung durch ihren Anwalt. Hat sich also was mit verständnisvoller Vermieterin

Ich soll die Wohnung bis zum 07.11 geräumt haben ansonsten würde Räumungsklage anberaumt werden und ich hätte die Kosten zu tragen.
Im nächsten Absatz wird mir außerdem vorsorglich nochmals zum 31.01.08 gekündigt.
Ein Widerspruch wegen mangelnder Zahlungsfähigkeit wird nicht anerkannt.
Da ich allein erziehend bin und außerdem im laufenden Insolvenzverfahren kann ich mir weder eine Wohnung leisten (Kaution !!! ggf. Makler+Umzug) noch einen Rechtsanwalt.
Kann mir hier vielleicht jemand sagen ob das was mir hier passiert rechtens ist?
Und falls nicht, gibt es irgendeinen Paragraphen welchen ich in meinem Antwortschreiben nennen kann?
Hat die Vermieterin denn die offenen Forderungen nicht irgendwo „akzeptiert“ bzw. geduldet? Und ist es daraus resultierend JETZT nicht zu spät mir HEUTE im Jahr 2007 zu kündigen aufgrund von offenen Forderungen aus 2005 die obendrein noch in der Insotabelle sind? Ich betone nochmal: Meinen laufenden Mietzahlungen komme ich seit Oktober 2005 pünktlich und regelmässig nach.
Greift hier §112 InsO ?
Herzlichen Dank im Voraus für Eure Hilfe
verzweifelte Grüsse
smallville