Hallo und Guten Morgen,
ich bin neu hier und habe auch gleich eine Frage

Mein Mann und ich sind überschuldet nach einer gescheiterten Selbstständigkeit und noch einigem an privaten Zahlungsverpflichtungen. Deshalb haben wir uns an eine Kanzlei gewandt, die uns helfen wollte eine Schuldenbereinigungsplan auszuarbeiten.
Soweit so gut :thumbup: Hat sich alles sehr gut angehört, wir wurde gut beraten, soweit ich das beurteilen kann. Bekamen einige Infos zugeschickt und eine Vertrag.
Vorher wurde noch über unsere Haushaltskasse gesprochen, und wieviel Geld zur Verfügung stünde, um die Gläubiger zu bedienen.
Diese Rate sollten wir monatlich auf ein Treuhandkonto überweisen, davon würden dann die Gläubiger bezahlt (wenn man sich einig würde) und die Gebühr für den Anwalt.
Bei unsere Schuldensumme beläuft sich die Gebühr auf in etwa 2300,- Euro.
Nun haben wir mittlerweile ca. 3400 Euro einbezahlt.
Also sprich, der Anwalt ist bereits für seine Arbeit bezahlt und wir haben noch ein "Guthaben" über ca. 1000,- Euro.
Das Problem ist, die "Arbeit" ist noch nicht getan. Es gibt noch keinen Zahlungsplan noch kein Feedback. Es hat nur vor einigen Wochen geheisen, man waret noch auch Antwort eines Gläubigers.
Was mich so ärgert und mittlerweile an der Sache zweifeln lässt ist, dass sich hier bei uns beireits 3 Gläubiger gemeldet haben, die zu einem Vergleich mit Ratenzahlung bereit wären und jeweils auch auf eine gewisse Summe verzichten würden.
Unserem Anwalt habe ich diese Schreiben immer zukommen lassen, der hat sich aber nciht dort gemeldet, so dass nun 2 von den Gläubigern in die Pfändung gegangen sind.
Hat natürlich nichst gebracht ausser weitert Kosten, da es bei uns nichts zu holen gibt. Wir haben auch bereits die EV abgegeben.
Nun hab ich gestern wieder beim Anwalt angerufen um in Erfahrung zu bringen, wie denn der Stand der Dinge wäre. Da mir wieder ein Gläubiger am Telefon gesagt hatte, er habe von unserem Anwalt außer wegen der Forderungshöhe vor 10. Mon. noch nichts gehört.
Ich hatte die Sekräterin am Telefon ,die meinte, die Akte stünde auch Stop, da wir für den Monat die Raten noch nicht bezahlt hätten.
Zur Erkärung muss ich sagen, der Lohn meines Mannes kommt immer irgendwann zwischen dem 5. und dem 12. eines Monats. dementsprechend überweisen ich dann, Darüber ist der Anwalt ja auch informiert.
Ich finde es allerdings schon frech, bereits die komplette Gebühr kassiert zu haben plus 1000,- euro extra und die Akte bei Zahlungsverzögerung trotzdem auf stop zu setzen.
Im Vertrag steht ja auch, dass etwaiges Guthaben bei einem erfolgreichen Zahlungsplan dann zurück überwiesen wird.
Für unseren Fall gibt es ja nun noch gar keiner Zahlungsplan. Der Anwalt ist bezahlt plus die 1000, die auf dem Treuhandkonto liegen und trotzdem sollen wir die monatliche Rate weiter bezahlen.
Ich habe dann vorgeschlagen, dass wir doch nun erstmal abwarten könnten, ob eine Einigung mit den Gläubigern zustande kommt oder nicht. Und falls dann hoffentlich der Zahlungsplan in Kraft tritt ,dann überweisen wir wieder auf das Treuhandkonto.
Das würde nich gehen, hat es geheißen, das ginge gegen den normalen Ablauf und mit dem Anwalt selbst könne ich auch nicht reden, der sei im Gespräch.
Ich hoffe ihr könnt mir folgend?!
Was sagt ihr denn dazu? Ich bin jetzt hin und her gerissen, was wir tun sollen.
Weiter bei dem Anwalt bleiben oder wechseln? Aber wohin und dann ist ja die Gebühr an den Anwalt futsch...
Danke schonmal für eure Antworten!
Liebe Grüße!
Caileana